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      Der Mount Everest ist das Mekka eines jeden begeisterten Bergsteigers, ob
      Amateur oder Profi. Auf dem höchsten Berg der Erde möchte man stehen. Er
      hat schon viele Geschichten geschrieben, bevor Hillary am 29. Mai 1953 um
      11.30 Uhr. Zahlreiche Versuche scheiterten mehr oder weniger tragisch. Heute
      ist das nicht viel anders, nur dass ganze Gruppen von Bergsteigern versuchen
      den Gipfel zu erreichen.

      Die Autorin Iris Hadbawnik ist selbst keine ambitionierte Bergsteigerin. Sie
      möchte mit diesem Buch aus der Sicht der sehnsuchtsvollen Betrachterin
      schildern, warum dieser Berg eine solche Faszination ausübt. Selbst hat sie es
      nicht einmal zum Base Camp am Everest geschafft. Sie musste krankheits-
      bedingt umkehren.

      Andere Bergsteiger haben aber alle Anstrengungen unternommen, um auf dem
      Gipfel zu stehen, auch wenn ein Dutzend Versuche nötig waren. Viel sind
      gescheitert, könne aber noch froh sein, dass sie am Leben sind. In der Todes-
      zone gibt es einige Regeln zu beachten, dazu gehört auch der rechtzeitige
      Abstieg. Im Zweifel kehrt man generell lieber um, auch wenn die Kosten für den
      Aufstieg zwischen 14.000 und 86.000 Euro betragen. Der Everest ist teuer.

      Es gibt viele Menschen, die es versucht haben. Sogar Blinde standen oben.
      Man kann es auch mit dem Gleitschirm versuchen, nach unten zu segeln. Das
      Wetter muss stimmen. Das Snowboard eignet sich ebenfalls zum Abstieg.
      Selbst Schimmer und Taucher versuchen dort Höhenrekorde aufzustellen, was
      gesundheitlich gefährlich ist. Außerdem gibt es jedes Jahr einige Langstrecken-
      läufe um den Evererst. Natürlich ist auch die Rekordjagd immer ein Thema. Wer
      war der schnellste über die Nord- oder Südroute? Wo liegen generell die Schwie-
      rigkeiten und Vorteile der unterschiedlichen Routen? Welche betagte Dame führt
      eigentlich Buch über die vielen Expeditionen?

      Das Buch schildert begeistert die Faszination für das Dach der Welt. Dafür
      muss man nicht oben gewesen sein. Zahlreiche Portraits interessanter Men-
      schen, deren Traum der Everest war und ist sind nachzulesen. Außerdem erfährt
      man viele Informationen, was für die Planung der Besteigung dringend nötig ist.
      Ein spannendes Buch, auch für Nicht-Bergsteiger.

      "Mythos Mount Everest - Ein Berg wird erobert", Iris Hadbawnik, Verlag Die
      Werkstatt, 224 Seiten, zahlr. Farbfotos, 17 x 24 cm, Paperback,
      ISBN 978-3-7307-0007-5

      www.werkstatt-verlag.de

      Datum: 23. April 2013