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Buch 'Verlassene Orte Nordrhein-Westfalen'
Mit dem Buch "Verlassene Orte Nordrhein-Westfalen - Die Faszination des Verfalls" führt Daniel Boberg die Leser an Orte, die einst Arbeitsstätten waren.

Da wo Menschen arbeiten hinterlassen sie immer ihre Spuren. Man errichtet Werkstätten oder richtet sich ein Arbeitsgelände ein. Irgendwann fließt hier kein Schweiß mehr und kein Hammer ist mehr zu hören. Alles liegt still und oftmals auch brach. Die Örtlichkeiten sind ausgeräumt und nur wenige Details lassen erahnen, was hier einst geschah. Der Verfall nimmt seinen Lauf. Nicht selten ist der Zutritt zu solchen Orten allerdings verboten, was die Jäger solcher Fotos aber besonders reizt. Daniel Boberg fotografiert dabei nicht nur, sondern er recherchiert bestmöglich die Historie des bestreffenden Ortes. Warum ging eine Firma pleite oder wann wurde sie gegründet. Manchmal ist der Architekt von Wichtigkeit.

Im Buch findet man schöne Beispiele aus NRW. Los geht es mit einer Druckknopf- und Metallwarenfabrik in Wuppertal, nebst verlassener Direktorenvilla. Ein paar Muster von Jeansbuttons findet man noch, aber sonst sieht es wüst aus. Viel Fantasie ist ebenso in der Rhein-Emscher-Armaturenfabrik, die es seit 1913 gab. Der alte Güterbahnhof in Duisburg ist ein ebenso spannender Ort. Die riesigen Hallen wirken geisterhaft. Auch verlassene Schulgebäude können Geschichten erzählen. Die Gießerei Basse & Salve ist schon durch ihre Lage an der Lenne interessant. Man findet eine ehemalige Möbelfabrik, ein Werftgelände oder das Welterbe Zollverein, dass allerdings so wirklicher Lost Place ist.

Datum: 10. November 2020

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