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      Das Theater Oberhausen ist mit einem schönen Fest in die Spielzeit
      gestartet, das die ganze Theaterfamilie mit einbezog. Intendant Florian
      Fiedler und sein Team gaben sich sehr volksnah, Theater zum Anfassen eben.

      Seit einem Jahr ist Florian Fiedler Chef am Haus. Die anfänglichen Kinder-
      krankheiten sind längst überwunden. Das Theater Oberhausen hat sich sein
      neues Publikum längst erobert. Alles ist jünger geworden. Viele gesellschaft-
      liche Gruppen in der Stadt wurden bisher mit einbezogen. Das Theater ist
      das kulturelle Zentrum der Stadt, so wie es immer war und wie es sein soll,
      neuerdings auch über alle Kulturen und Religionen hinweg.

      Eine Prozession vom Hauptbahnhof zum Theater mit verschiedenen Gruppen
      der Stadt endete um 14 Uhr am Theater. Dort begrüßte der Hausherr das
      Theatervolk. Anschießend sorgten zwei Chöre für gute Unterhaltung, da-
      runter auch ein alevitischer Chor aus Alt-Oberhausen. Interessante Klänge
      auf der Bühne, die von verschiedenen Künstlern im Anschluss fortgeführt
      wurden.

      Wer Theater sehen wollte, für den gab es kostenfreie Vorstellungen im
      Saal 2. Kinder durften Holzziegen nach ihren Wünschen bemalen und beim
      Kostümverkauf konnte man sich für Karneval eindecken. Im Pool wurde es
      richtig voll als Martin Engelbach, Yotam Slezinger, Daniel Rothaug und
      Frontfrau Ronja Oppelt zum Wunschkonzert baten. Die Besucher konnten
      sich im Vorfeld Songs wünschen. Zehn wurden ausgewählt. Die Theaterband
      wusste mit den überwiegend weniger bekannten Titeln zu überzeugen. Final
      gab es eine Ode an den Gasometer und Oberhausen, im Original von den
      Missfits. Gesanglich hat man mit der Schauspielerin Ronja Oppelt sowieso
      ein Goldkehlchen im Ensemble.

      Eine Besonderheit, die andere Theater bei ihren Spielzeiteröffnungen so nicht
      anbieten, war das Speedating mit Mitgliedern des Ensembles. Fünf Minuten
      lang hatte man die Möglichkeit unter vier Augen über alles zu quatschen.
      Hinter so manchem zarten Persönchen steckt privat eine echte Kickboxerin.
      Manche Besucher hatten allerdings etwas Muffe, den Helden der Bühne mal
      so nahe zu sein. Sie sind auch nur Menschen aus Fleisch und Blut.

      Abends wurden im Rahmen einer Gala Preise verliehen. Der 1. Jurypreis
      ging an Anna Polke, der Nachwuchspreis an Emilia Reichenbach. Man feierte
      mit einem DJ bis tief in die Nacht die neue Spielzeit, die interessante
      Stücke verspricht.

      Datum: 15. September 2018

      www.theater-oberhausen.de