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      Der 10. Geburtstag des US-Car-Insider-Magazins AmerCar.de war der will-
      kommene Anlass, zum ersten Mal die American Horsepower Show auf der
      Trabrennbahn Dinslaken zu veranstalten. Die Premiere war mit 700 amerika-
      nischen Autos und ca. 2.500 Besuchern gelungen.

      Die Sonne brannte vom Himmel, aber die Teilnehmer und Zuschauer ließen
      sich gerne bitten, obwohl es kaum schattige Plätzchen gab. Straßenkreuzer,
      Muscle Cars, Hot Rods und Pick Ups glänzten mit edlem Blech oder waren
      auch hier und da echte Zeitgeschichte.

      Im Gegensatz zu europäischen Oldies sind Old- und Youngtimer bei US-Cars
      noch relativ erschwinglich, obwohl auch sie mit schönen Formen überzeugen.
      Jeder Autohersteller hatte früher tatsächlich ein Gesicht. Der heutige
      Einheitsbrei auf dem Automarkt wirkt dagegen richtig langweilig. Dabei ist die
      Vielfalt auffällig. Es gibt und gab zahlreiche US-Automarken. Ob Buick,
      Oldsmobile, Trams Am, Pontiac, Ford, Plymouth, Chevrolet, Dodge, GM,
      Mercury, Chrysler, Cadillac oder Edsel, sie alle kamen nach Dinslaken.
      Modellnamen wie Mustang, Cobra oder Corvette stehen noch immer für jede
      Menge Pferdestärken unter der Haube. Riesige Hubraum-Volumen sind bei
      US-Cars ganz normal. Die Übergrößen der Karosserie haben sich allerdings
      auf alltagstaugliche Maße reduziert. Auch deswegen fallen die schönen
      Heckflossen früherer Tage besonders auf. Man musste sich die schönen
      Details ansehen.

      Ganz besondere Fahrzeuge waren natürlich auch zu erleben. Ein alter
      Dodge WC 63 von 1943 landete mit den US-Truppen in der Normandie. Er war
      ein Stück Zeitgeschichte. Da die Amis alles Kriegsgerät nach dem Zweiten
      Weltkrieg in Europa ließen, war dieser Multifunktionstransporter noch bis ins
      Jahr 2000 für die norwegische Armee im Einsatz. Mit seinen 76 PS schafft er
      65 km/h und bewegt 3,5 Tonnen Leergewicht. Ein geschlossener Ford Pickup
      im XXL-Format mit gedrosselten 751 PS (maximal 1.300 PS) und 1600 Nm
      war auch am Start. Mit Zusatztank hat er ein Tankvolumen von 807 Litern
      Diesel. Manche Autos beeindrucken weniger durch poliertes Blech, sondern
      eher durch ihre Geschichte oder ihre inneren Werte.

      Zahlreiche Schätzchen erzählten in fachkundigen Interviews unter einem
      Show-Pavillon die Besonderheiten zu ihren Fahrzeugen. Die besten 30 Fahr-
      zeuge wurden ausgezeichnet. Eine Fortführung der Veranstaltung 2019 ist
      nicht ausgeschlossen.

      Datum: 1. Juli 2018

      www.americar.de