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Plastinarium in Guben
Die Anatomieausstellung KÖRPERWELTEN ist weltweit bekannt. In Guben hat Plastinator Gunther von Hagens eine "gläserne Werkstatt" geschaffen, bei der Besucher Einblicke in die Präsentationstechnik erhalten. Das PLASTINARIUM in Guben bietet Blick hinter die Kulissen der KÖRPERWELTEN.

Aus einer ehemaligen Hut- und Tuchfabrik wurde auf knapp 3000 Quadratmetern ein Anatomisches Kompetenzzentrum geschaffen, welches mit seiner didaktischen Stärke überzeugt. Besucher können sich in Guben davon überzeugen, wie vergängliche Körper von Mensch und Tier mithilfe der einmaligen Technik der Plastination für die Nachwelt erhalten werden. Rund 50 Millionen Menschen weltweit haben sich bisher bei den KÖRPERWELTEN-Ausstellungen von der Echtheit der Exponate faszinieren lassen. In Guben besteht die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die Prozesse der Plastination und die verschiedenen Präparationstechniken werden hier ausführlich vorgestellt. Der Galeriebereich zeigt einen Ausschnitt aus der Ausstellung "KÖRPERWELTEN der Tiere".

In der Lernwerkstatt können Schüler, Azubis und Studenten ihr anatomisches Wissen an bereitgestellten Plastinaten, Modellen, Tafeln, Computern und Fachbüchern im Selbststudium vertiefen und sich auf Prüfungen vorbereiten.

Das PLASTINARIUM ist in Guben jeweils freitags bis sonntags in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet (letzter Einlass 16 Uhr). Der Eintritt kostet für Erwachsene 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Gruppenbesuche sind auf Voranmeldung auch an anderen Tagen möglich.

Zur Plastination:
Die Plastination wurde 1977 vom Mediziner und Wissenschaftler Dr. Gunther von Hagens erfunden. Das Plastinationsverfahren ist eine Konservierungsmethode, um den Verfall des toten Körpers zu stoppen und langfristig haltbare anatomische Präparate herzustellen. Dabei werden dem Körper sämtliche Flüssigkeiten und löslichen Fette entzogen. Im nächsten Schritt erfolgt die vakuum-forcierte Imprägnierung, bei der die Körperflüssigkeiten u.a. durch Harze ersetzt werden. Danach werden die Präparate mit Licht, Wärme oder bestimmten Gasen ausgehärtet. So entstehen feste, geruchslose und dauerhalt haltbar Modelle.

Datum: 28. Mai 2020

www.plastinarium.de