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Halde Haniel
Die Halde Haniel ist mit rund 185 m über NN und 120 m ab dem Parkplatz einer der höchsten und flächenmäßig größten Halden im Ruhrgebiet. Sie misst stolze 114 ha. In jeder Jahreszeit lockt sie die Besucher mit ihrem Blick viele Kilometer weit in die Ferne. Für einen spannenden Spaziergang ist sie immer ein geeignetes Ziel, für Erwachsene, Kinder und Vierbeiner.

Man bewegt sich auf der Stadtgrenze Oberhausen/Bottrop, wenn man sie besteigt. Der Kreuzweg ist dabei ein ständiger Begleiter. Seite Texttafeln sollte man sich ruhig mal durchlesen. Die dort notierten Botschaften werden im hektischen Alltag häufig eher leider wenig bedacht. Auch die Ausrüstungsgegenstände des Bergbaus sind nun Geschichte, wie auch das benachbarte Bergwerg Prosper Haniel, bei dem die letzten Schächte gerade mit Beton verfüllt werden. Es war das letzte in Deutschland aktive Kohlebergwerk. 2018 wurde es geschlossen.

An klaren Tagen ist der Blick von oben, also von der Aufschüttung hinter eigentlichen Gipfelkreuz, grandios. Das Revier wirkt wie eine Spielzeug, alles in Miniatur. Hier oben kann man mal seinen Kopf frei blasen und die Gedanken fliegen lassen. Alle kleineren und größeren Probleme können gerne unten bleiben. Im Winter sieht man zwar nicht, wie grün das Ruhrgebiet sonst ist, aber die ausgedehnten Waldgebiete lassen es erahnen. Hobbyfotografen finden hier zahlreiche Motive, insbesondere die farbigen Totems, eine Kunstinstallation, die man nicht übersehen kann. Ansonsten befindet sich oben die große, freie Fläche, die wie eine surreale Mondlandschaft wirkt. Mountainbiker, Modellsegelflieger und Spaziergänger haben hier reichlich Platz. Eine kleine Arena ist manchmal Schauplatz für Veranstaltungen. Selbst die Hunde scheinen die besondere Aussicht zu genießen.

Zu jeder Jahreszeit ist die Halde Haniel immer einen Ausflug wert. Die nötige Ruhe für den Alltag findet man auf Haniel definitiv.

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Halde Haniel, Foto: Jehle

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