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Messe 'Caravan Salon' 2020 in der Messe Düsseldorf
Als Trend ist ein immer noch besser werdender Komfort festzustellen. Ob Bäder, Matratzen, Küchenarbeitsplatten, Induktionsherde, Lichtdesign oder Wasserfiltersysteme, überall sieht man den Fortschritt. Jeder mögliche Stauraum wird noch besser genutzt. Heckgaragen für E-Bikes haben sogar Ladestationen für die Akkus. Das E-Bike im Heck oder auf einem externen Träger ist bei einigen Modellen fast schon Standard. Bei den ganz teuren passt sogar der Porsche Cabrio hinein. Die Materialien der Außenhaut werden stabiler und langlebiger. Kältebrücken werden vermieden und bei vielen Herstellern werden die Fenster immer hochwertiger, teilweise doppelt verglast. Ein klarer Trend ist es, mehr und größere Fenster einzubauen. Panoramaflächen seitlich oder im Dach bieten mehr Tageslicht und Reisequalität. Was das Innendesign betrifft, so orientieren sich einige Designer mehr und mehr beim Yachtinterieur der Schiffsbauer. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist das Wohnmobil "K-Yacht Tekno Design 79" (87.000 Euro) von italienischen Hersteller Mobilvetta, ein sehr schickes Modell. Bei den Wohnwagen glänzen der "Astella 754 DP" von Adria mit sehr innovativem Design, wie auch der "Cellini 750 HDT 2,5 Slide Out" von Tabbert für schlappe 107.000 Euro. Guter Geschmack hat aber auch seinen Preis, wie überall.

Entscheidet man sich für einen Kastenwagen als Camper, so bietet ein Aufstelldach als Schlafmöglichkeit an. Dieses Extra wird immer komfortabler. Warmluftausströmer, Induktionsladeschalen für Handys, ein Moskitonetz, Lichtelemente und Verdunklungsmöglichkeiten sind nur einige Extras. Grundsätzlich ändert sich an der Aufteilung der Kastenwagen wenig, aber auch hier ist die Entwicklung ablesbar. Als Einsteigermodelle sind sie absolut geeignet. Komfortabel reist man im Westfalia, das sogar ein ausziehbares Heck anbietet, um mehr Platz im Fahrzeug zu schaffen.

Ein funktional gestaltetes 5-m-Wohnmobil gibt auf der Messe schon für gut 22.000 Euro. Auf die vielen technischen Extras, die viele Modelle bieten, lässt sich hier gut verzichten, zumal jede elektronische Steuerung eine potentiell teure Reparatur sein kann, wenn z.B. das Bett nicht mehr elektrisch zu bewegen ist. Kleine Wohnwagen beginnen bei rund 11.000 Euro, sofern man es kuschelig mag. Selbst ein Anhänger mit ausklappbarem Zelt ist für gut 9.000 Euro zu haben.

Wen es in ferne Länder mit schlechter Infrastruktur zieht, der sollte über ein geländegängiges Wohnmobil nachdenken. Obwohl der Wohnkomfort hier etwa abgespeckt ist, so kostet ein etwas besseres Exemplar schon locker 300.000 Euro. Die besondere Fahrzeugtechnik hat ihren Preis.

Retrodesign ist ebenfalls zu erleben. Kleine, knuffige Wohnwagen erinnern an die Anfangszeiten des Campingurlaubs. Sie kommen sogar sehr peppig gestaltet daher. Die von US-amerikanischen Wohnwagen von Airstream aus Aluminium gibt es seit über 85 Jahren. Sie sind sehr langlebig, wiegen aber auch mal gerne 2,5 Tonnen. Die abgerundete Form mit den vielen Fenstern kann mit einer besonderen Innenraumatmosphäre punkten. Die hochwertigen Materialien und die Herstellung haben bei den Europa-Modellen aber ihren Preis.

Laufzeit: 4. bis 13. September 2020, Messe Düsseldorf

Bericht Teil 1
www.caravan-salon.de