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Oostende - allgemein
Die belgische Küste von Westflandern ist 70 km lang und hat mit Oostende die einzige Stadt an der Küste zu bieten. Gut 70.000 Einwohner leben hier. Die Stadt ist also gut zu Fuß zu erkunden. Das Seebad gibt sich viel Mühe, die Stadt sehr lebenswert zu gestalten. Im Sommer wächst die Gesamtbewohnerzahl auf über 200.000 Menschen.

Die selbst ernannte "Stadt am Meer" möchte allerdings mehr sein als nur ein schönes Seebad. Es gibt wunderschöne Parks und selbst die Kreisverkehre und Verkehrsinseln sind aufwendig und ansprechend bepflanzt. Die Grünfächenbetriebe der Stadt machen einen tollen Job.

Immer wieder begegnet man auch Kunst im öffentlichen Raum. An künstlerischen Arbeiten mangelt es nicht. Die Bandbreite spannt sich von der klassischen Schönheit aus Bronze, über das Reiterstandbild bis hin zum modernen Altar am Strand. Eine Palme aus Metall ziert die Strandpromenade. Man muss nur mit offenen Augen durch Oostende gehen. Unterwegs entdeckt man immer wieder mal die bemalten Hausfassaden aus der Reihe "The Crystal Ship". Kunst präsentieren Galerien und natürlich das Kunstmekka vor Ort, das Kunstmuseum Mu.ZEE. Früher soll es mal ein Kaufhaus gewesen sein. Drinnen finden, neben der eigenen Sammlung, regelmäßige Sonderausstellungen ihren Platz.

Architektur und Kunst hängen eng miteinander zusammen. Einst war Oostende ein Fischerdorf und später ein Seebad der Belle Èpoque. In den 1950er Jahren stieg der Wohlstand der Belgier. Viele der alten Häuser mussten weichen. Es wurde in die Höhe gebaut, um Platz für Bewohner und Gäste zu schaffen. Einige der alten, architektonischen Schönheiten findet man heute denkmalgeschützt zwischen den Bauten der Nachkriegszeit. Der Mix im Stadtgebiet ist durchaus interessant. Im Hafengebiet wird gerade ein ganz neuer Stadtteil hochgezogen, ähnlich der HafenCity in Hamburg, nur viel kleiner in den Ausmaßen. Pro Stockwerk höher steigt der Kaufpreis um 10.000 Euro. Wer mit Meerblick wohnen möchte, der muss tief in die Tasche greifen. Auch sonst steigt das Mietniveau stetig. Viele ältere Menschen gönnen sich von ihrem Ersparten ein Appartement in der Stadt.

Wer gerne gut essen geht, der ist in Oostende absolut richtig. Der Fisch, der hier auf den Teller kommt, der ist oft erst ein paar Stunden alt. Man legt größten Wert auf exquisite Kochkunst überall in der Stadt.

Konzepte gegen den Verkehrsinfarkt hat Oostende bereits umgesetzt. Der ÖPNV-Tarif ist sehr günstig. Eine Fähre verbindet Parkflächen etwas außerhalb sogar gratis mit der City. In Downtown werden Parkflächen verknappt und relativ teuer angeboten. Man sieht viele Fahrradfahrer. Wer als Einwohner trotzdem ein Auto besitzt, der zahlt 30,- Euro pro Jahr für das Parken in seinem Viertel. So wird die Innenstadt lebenswert gestaltet.

Die Pressereise erfolgte auf Einladung von Oostende Tourismus und dem Mu.ZEE. Ein Dank geht auch an die Mitarbeiter von der Agentur Benedeluxe, die die Organisation vor Ort kompetent übernommen haben.

Datum: 5. bis 7. Juli 2019

oostende.org
www.muzee.be
www.benedeluxe.eu

Weitere Tipps in Oostende:
Infos und Fotos - Mu.Zee - Ausstellung "Wintrum Frod"
Infos und Fotos - Strand
Infos und Fotos - Windjammer "Mercator"
Infos und Fotos - Klostermuseum "Ten Duinen"