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Die Stiftung Zollverein präsentiert vom die Ausstellung „bau1haus – die Moderne von Essen bis Asmara!“ mit Fotografien von Jean Molitor. In der Bunkerebene der Mischanlage auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein eröffnet die Schau mit rund 300 Bildern einen Blick auf die globale Architekturmoderne. „Zollverein steht selbst wie kaum ein anderer Ort für starke architektonische Ausdruckskraft. Damit ist das UNESCO-Welterbe ein nahezu idealer Ort für die Ausstellung „bau1haus – die Moderne von Essen bis Asmara!“, sagt Christoph Tesche, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein. Vor allem die Mischanlage der Kokerei Zollverein besitzt einen unverwechselbaren Charme und lebt von starken Kontrasten. Genau das macht sie zu einem außergewöhnlichen Schauplatz für Kunst und Kultur. Für die Fotografien von Jean Molitor ist dieser Ort mehr als nur ein Präsentationsraum: „bau1haus – die Moderne von Essen bis Asmara!“ wird hier räumlich inszeniert. „Die Mischanlage der Kokerei Zollverein ist kein neutraler Ausstellungsraum, sondern ein Ort mit eigener Präsenz. Gerade im Zusammenspiel mit den Fotografien von Jean Molitor entsteht hier ein besonderer Dialog zwischen Industriekultur und globaler Architekturmoderne“, sagt Stefanie Reichart, Mitglied des Vorstands der Stiftung Zollverein. „Darüber hinaus würdigen wir mit der Ausstellung gleich zwei Jubiläen: 25 Jahre UNESCO-Welterbe und 50 Jahre Fotografie von Jean Molitor.“ Zollverein gehört in eine Reihe besonderer Orte, die Jean Molitor mit seiner Kamera bereits erkundet hat. Denn Welterbe-Bauten auf der ganzen Welt bestimmen seit Jahren seine Motive. Dass er nun ausgerechnet auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein ausstellt, ist für den Fotografen ein besonderer Glücksfall. „Die beeindruckende Industriearchitektur und die Art, wie auf Zollverein Geschichte erhalten und erlebbar gemacht wird, sind phänomenal“, sagt Jean Molitor. Seit 2009 dokumentiert der Berliner Fotograf Jean Molitor die globale Architekturmoderne auf allen Kontinenten – von Nordrhein-Westfalen über Europa, Amerika und Indien bis nach Asmara in Eritrea. Seine Bildsprache verbindet dokumentarische Genauigkeit mit künstlerischem Anspruch und macht auch bedrohte Bauwerke sichtbar. Die Ausstellung „bau1haus – die Moderne von Essen bis Asmara!“ zeigt die Moderne dabei nicht als rein europäisches Phänomen, sondern als internationale Bewegung mit vielfältigen Ausprägungen. Sie richtet den Blick auf Bauwerke, Netzwerke und Ideen, die Ländergrenzen und Kulturen überschreiten. Seit 2016 wird Jean Molitors Arbeit durch Dr. Kaija Voss fachlich begleitet; für die Präsentation auf Zollverein hat die Architekturhistorikerin ebenfalls die wissenschaftliche Begleitung übernommen. Es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm und den Katalog „Bauhaus in Nordrhein-Westfalen“ (Bebra Verlag), der am 7. Juni 2026 erscheint. Als Eintritt gilt Pay what you want (3 / 5 €) Jean Molitor, geboren 1960 in Berlin, studierte künstlerische Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik bei Arno Fischer. Seit 1994 ist er freischaffender Fotograf für Magazine, Zeitungen und Industrie. 2009 startete er sein Projekt bau1haus, für das er durch Afrika, Nord- und Südamerika, Europa und den Nahen Osten reiste. Laufzeit: 10. Mai bis 02. August 2026 www.zollverein.de |
Ausstellung 'bau1haus – die Moderne von Essen bis Asmara! von Jean Molitor auf Zollverein, Foto: Jehle![]() nächstes Foto |
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