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Oberhausen hat einen neuen IMAX-Kinosaal. Er wurde im CineStar im Centro Oberhausen mit dem gelungenen Blockbuster "Avatar: Fire and Ash" von Regisseur James Cameron eingeweiht. Die optischen und akustischen Effekte sind verblüffend klasse. IMAX, das bedeutet fürs Kino allerhöchste Ansprüche an die Technik. Zunächst kommen die IMEX-Experten aus Kanada und inspizieren den auserwählten Saal. Ist das OK erfolgt geht es an die Bauarbeiten. Jeder Sessel im Saal wird an die neuen technischen Anforderungen positionstechnisch angepasst. Die Schräge der Sitztribüne wird abgeflacht. In Oberhausen hat man zu den sonst schon elektrisch verstellbaren Sesseln welche mit elektrisch regelbarer Beinebene installiert. Wer es mag, der kann auch eine Loge mit Tisch buchen. Mehr Komfort geht kaum. Von ursprünglich gut 600 Plätzen wurde im Saal 5 die Kapazität auf 357 Sitze reduziert, die bislang gut nachgefragt werden. Auf einer knapp 165 qm großen Spezialleinwand kann man Filme erleben, die mit der neusten 4K Lasern projiziert werden. Dadurch wird das Bild noch schärfer, farblich intensiver und kontrastreicher. Schnelle Bewegungen kann man deutlicher darstellen. Auch der Sound ist High-End. Es wurde ein 12.1 immersives Sound System installiert. Der Ton kommt aus allen Ecken. Man ist akustisch mitten drin. Das gilt auch für die IMAX-Brillen, die einen in die Leinwand hinein ziehen, ein stärkerer Effekt als mit 3D. Ton und Bild werden jeden Tag automatisch neu kalibriert, ein Auflage von IMEX, um die Qualität gleichbleibend hoch zu halten. Erlebt man sie 197 Minuten mit "Avatar: Fire and Ash", fragt man sich was noch echt gedreht ist und was garantiert nicht? Es ist ein idealer Film, um die technischen IMAX-Möglichkeiten voll auszunutzen. Der Überlebenskampf der Familie Sully mit Jake, Neytiri und ihren Kindern ist ein Spektakel auf der Kinoleinwand. Höhen und Tiefen wechseln sich ab. Drohende Niederlagen werden mit Hilfe von übersinnlichen Momenten, vollem Einsatz unter Wasser oder in der Luft oder mit Hilfe mit riesigen Meeressäugern abgewendet. Die wilden Ritte auf fliegenden Drachen sind beeindruckend, wie auch die nicht wenigen Unterwasser-Szenen. Natur, Landschaften oder das tosende Meer werden klasse dargestellt. Die Magie leuchtet besonders hell. Im Massenszenen kann man die Individuen gut erkennen. Sie sind keine verschwommenen Massendarstellungen. Selbst Feinheiten, wie das durch das Blätterdach blinzelnde Sonnenlicht kommen als kurze Effekte vor. Im Hintergrund tosen die Wasserfälle oder ziehen die Wolken. Hervorstechend ist das Spiel der markanten Augen, wenn es um Dialoge und Streitigkeiten geht. Am Ende kommen Kriegsmaschinen zum Einsatz, riesige Monster, wie man sie nur digital erschaffen oder virtuell mit einem großen Feuerball zerstören kann. Sie wirken wie echt. Auch die Szenen an Bord oder der Einsatz der Flammenwerfer wirken faszinierend und erschreckend zugleich, wenn man bedenkt, dass die KI auch gerne mal für die Verzerrung der Realität missbraucht wird. Alleine schon, um mal zu erleben, was heutzutage im Kino möglich ist, sollte man sich diesen Film in Oberhausen ansehen. Etwa 400 Mio. US-Dollar sollen in die Produktion von "Avatar: Fire and Ash" geflossen sein. Es ist ein echtes Erlebnis. Mehr technologische Entwicklung kann man sich in den Bereichen Dreh, Produktion, Sound, Bild und Animation aktuell kaum vorstellen, eine filmische Illusion mit jeder Menge digitaler Produktionsweise. Datum: 23. Dezember 2025 www.cinestar.de |
Neues IMAX-Kino im CineStar in Oberhausen mit dem Film 'Avatar: Fire and Ash', Foto: Jehle![]() nächstes Foto |
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