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Auf der 24-Meter-Ebene der Kohlenwäsche auf Zollverein ist die Ausstellung „Gesichter des Reviers – Vom Ankommen und Dazugehören“ des Schauspielers und Fotografen Armin Rohde zu sehen. Im Zentrum der von der Brost-Stiftung initiierten und geförderten Ausstellung stehen großformatige Fotografien von Armin Rohde. Seine Porträts zeigen 16 Menschen und ihre Lebens- und Arbeitswege im Ruhrgebiet und zeichnen ein vielschichtiges Bild der Region als Raum von Wandel, Vielfalt und Zusammenhalt. Mit seinem Blick verleiht Rohde dem Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart eine besondere emotionale Tiefe. Es sind Menschen mit migrantischen Wurzeln, die sich hier integriert und zu etwas gebracht haben. Einige sind hier in zweiter Generation geboren. Ohne sie würde der Gesellschaft etwas fehlen. Ob als Arzt, Lehrerin, Restaurantbesitzer, Hauswirtschaftskraft, Therapeutin, Politiker, Journalist, Schreinermeister, Talentscout oder Ökonom, mit ihrer spürbaren, starken Persönlichkeit sind sie wichtige Elemente unserer Gesellschaft. Prof. Bodo Hombach, Vorsitzender des Vorstands der Brost-Stiftung, betont im Rahmen seines Grußwortes: „Armin Rohde sieht genauer hin. Er entdeckt Würde, wo andere nur Etiketten sehen. Seine Fotografien laden zum zweiten Blick ein und erzählen von Lebenswegen, die nicht bequem waren, aber stark gemacht haben.“ Der Eintritt ist frei. Laufzeit: 26. April bis 7. Juni 2026 www.zollverein.de |
Ausstellung „Gesichter des Reviers – Vom Ankommen und Dazugehören“ von Armin Rohde auf Zollverein, Foto: Jehle![]() nächstes Foto |
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