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Auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM 2026 in Cannes wurden erstmals architektonische Entwürfe vorgestellt, wie sich der ehemalige Flughafen Berlin Tegel zu einem möglichen Standort der EXPO 2035 entwickeln könnte. Daniel-Jan Girl, Aufsichtsratsvorsitzender der EXPO 2035 Berlin GmbH, und Stephan Schütz, Executive Partner bei gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner, präsentierten eine Vision, wie Teile des Geländes zu einem der zentralen EXPO-Standorte werden könnten. Das vorgestellte Konzept zeigt, wie sich die bestehenden Planungen der Urban Tech Republic mit einer Weltausstellung verbinden lassen und wie die EXPO 2035 Berlin als Katalysator für Infrastruktur, Innovation und nachhaltige Stadtentwicklung wirken kann. Tegel ist einer von drei möglichen Standorten für die EXPO 2035. Im Rahmen der MIPIM wurden Ideen für eine mögliche Teilnutzung der Fläche vorgestellt. Diese müssten im Falle einer erfolgreichen Bewerbung ausgearbeitet und mit der Gesamtentwicklung des Standorts weiter synchronisiert werden. Neben dem Konzept von gmp wurden dabei auch internationale Architekturstudien der aac – Academy for Architectural Culture vorgestellt, bei denen 16 Architekturstudierende in vier Teams alternative Entwürfe für ein mögliches EXPO-Gelände entwickelten. Gemeinsam mit der Initiative Global Goals für Berlin e.V., die sich dafür einsetzt, die Metropolregion Berlin bis 2035 nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten, untersuchte gmp, inwiefern das östliche Areal der Urban Tech Republic zwischen Terminal und Kurt-Schumacher-Quartier für die EXPO 2035 Berlin genutzt werden kann. Die Analyse zeigt: Mit rund 127 Hektar übertrifft das mögliche Areal sogar die Fläche des EXPO-Geländes am letzten Veranstaltungsort Osaka. Verkehrsanbindungen bestehen im Süden und Westen oder können aus der Logik der bestehenden Mobilitätskonzepte weiterentwickelt werden. Die angrenzenden Stadtquartiere sowie der Campus der Urban Tech Republic bieten zudem ideale Voraussetzungen für eine spätere Nachnutzung als gemischt genutztes Stadtquartier, das zusätzlich von den Landschaftsräumen im Norden profitieren kann. Die Studien beziehen sich auf die durch das Flughafengebäude als Nukleus geprägte Dreiecksgeometrie und leiten daraus geometrische Bezugssysteme ab, die das Campusareal mit dem Kurt-Schumacher-Quartier zu lebendigen Stadträumen verknüpfen. Als verbindendes Element entsteht im Entwurf die Expo Plaza im Zentrum der Weltausstellung. An sie grenzen Arena, Deutschland-Pavillon und Berlin-Pavillon, während ein filigraner Aussichtsturm mit scheinbar schwebenden Glasringen als mögliches Wahrzeichen der EXPO 2035 Berlin in Erscheinung tritt. Datum: 10. März 2026 expo2035-berlin.com |
Konzeptentwurf, Visualisierung: Gemini generatet image![]() nächstes Foto |
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