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Die IPM 2026 zählte dieses Jahr 40.000 Besucher an vier Tagen, ein ordentliches Ergebnis. Als weltweit wichtigste Fachmesse der Branche richtet sie sich als Trendbaraometer an Gärtner und Floristen. Man sah gut gefüllte Messehallen, Floristen, Landschaftsgärtner und jede Menge Fachleute waren in regem Austausch. Ohne Gärtner geht es nicht. Städte planen grüne Innenstädte für mehr Lebensqualität mit Dachgärten oder grünen Fassaden. Dagegen steht ein sichtbarer Fachkräftemangel. Es gibt Probleme in der Branche. Der Kostendruck durch Discounter führt zu niedrigen Gewinnmargen. Bei Tagetes sind es gerade mal 1 Cent Gewinn. Die Menge macht es. Leider wird das Gärtnerhandwerk viel zu wenig geschätzt, zu viele Billigprodukte sind im Handel. Entsprechend niedrige Löhne und zu wenig Nachwuchs führen zu immer mehr Automatisierung. Auch die geplante Reform der Erbschaftssteuer macht Sorgen. Viele kleine Betriebe und Mittelständler werden aufgeben müssen, weil ihre Flächen zu groß sind. Jetzt schon gibt es kaum noch Auszubildende an Fachschulen oder Hochschulen. In Berlin existiert nur noch ein Ausbildungsbetrieb. Man muss den Beruf schon lieben. Es gibt 2026 keine echte Trendfarbe. Häufig sind Pink und Violett im Sortiment, wenig Bicolor in den Blüten. Der Trend geht zu traditionell einfarbigen Pflanzen, wie Gelb, Rot oder Orange. Selten ist eine Art in Schwarz zu finden. Sukkulenten gibt es in allen Varianten, auch besondere besondere Zitrusfrüchte. Allerdings findet kaum eine Zucht von mediterranen Pflanzen bei uns in Deutschland, wegen zu hohen Energiekosten. Die Produktion findet eher in Italien statt. Genau die zukunftsorientierten Pflanzen, die mit Dürre weniger Regen auskommen, kommen aus dem Ausland. Auch Tomaten sind mittlerweile überwiegend resistent gegen Schädlinge und unempfindlich gegen Sonneneinstrahlung. Wer genauer hinsah, der fand auch besondere Pflanzen. Die Girlanden Hortensien von Kötterheinrich zeigen eine wilde Form, blühen am gesamten Zweig in Weiß, Pink und Blau. Rosen der Marke Infinity Rose erreichen eine Höhe von bis zu 3 Metern. Chilli-Pflanzen sind sehr beliebt. Die Früchte sind exotisch und gut zu verarbeiten. Bei Blumenzwiebeln sind Mischtüten sehr gefragt. Konsumenten verlassen sich lieber auf den Geschmack der Experten. Die Baumschule Öltjenbruns hat sich auf die Japanische Schirmtanne spezialisiert. Weihnachtssterne findet man von Gelb bis Rot. Die Schau der Neuheiten war sehenswert. Der richtige Dünger ist ein wichtiges Thema. Düngen kann man mit Kaffeeresten oder Hühnerkot. Die Pellets dienen nebenbei der Bodenauflockerung. Die Forschung und Entwicklung an Hochschulen zeigte anhand von Bespielen die richtige und falsche Düngung. Ein unübersehbares Thema ist Cannabis. Vielfältige Sorten sind im Programm, leichte und schwere, für Einsteiger oder für medizinische Zwecke. Ab 6,- Euro pro Samen muss man rechnen. Der Anbau ist allerdings nicht ganz zu einfach. Die Grabpflege hat mit sich verändernden Vorlieben zu kämpfen. Die große Mehrheit an Feuerbestattungen ist Konkurrenz für herkömmliche Gräber. Auch Seebestattungen werden immer moderner. Bei Gräbern sollte man eine nicht zu dichte Bepflanzung beachten, denn im Frühjahr explodiert die Vegetation. Also auch auf Nachbargräber achten. Immer drei Finger breit Luft zwischen den Pflanzen lassen. Laufzeit: 27. bis 30. Januar 2026 www.ipm-essen.de |
Messe 'IPM' 2026 in Essen, Foto: Jehle![]() nächstes Foto |
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