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Ausstellung 'Jaume Plensa - Invisible' im Museum Küppersmühle in Duisburg - die Vernissage
Mit der fantastischen Ausstellung „Jaume Plensa – Invisible“ widmet sich das Museum Küppersmühle einem spanischen Bildhauer, der das Unsichtbare der Seele sichtbar machen möchte. 50 sehr sehenswerte Skulpturen sind u. a. zu sehen. Die Vernissage war gut besucht, trotz des heißen Wetters.

Aus Platzgründen hatte man die Reden auf den Vorplatz des Museums verlegt. Dort gab es schon etwas Schatten und kühle Getränke. Im Ausstellungsbereich nehmen die Skulpturen von Plensa so viel Raum ein, dass es so viele Menschen keinen Platz gefunden hätten. Nach einer Begrüßung und ersten Einführung durch Museumsleiter Walter Smerling trat Guillermo Dezcallar, Mitglied des Vorstands Stiftung für Kunst und Kultur (Mallorca), ans Rednerpult. In gutem Deutsch und wohl formuliert beschrieb er seine enge Freundschaft zu Jaume Plensa. Man kennt und schätzt sich. Seine sehr gute Rede kam beim Publikum gut an. Als finaler Redner war der Schauspieler Phillipp Hofmair eingeladen. Er spielte den Jedermann in Salzburg und kam dort mit der Kunst von Plensa vor seinem Hotel in Berührung. Seine Kunstwerke berührten ihn sehr, bis heute, und nicht nur ihn.

Drinnen waren es anschließend angenehme 19°C. Inmitten der wunderschönen Kunstwerke von Jaume Plensa staunten viele nicht schlecht. Kunst auf diesem internationalen Top-Niveau sieht man in einer Sonderausstellung in Duisburg nicht so oft. Hier waren sich alle einig und ziemlich beeindruckt, wenn man die Gesichter der Gäste und die vielen knipsenden Handys betrachtete. Die Werke von Plensa sind hervorragend für Social-Media-Auftritte geeignet. Sie sind schön und poetisch, in sich gewandt und still, so wieder Künstler es auch beabsichtigt, machen künstlerisch schon eine Menge her. Das Spiel mit Buchstaben aus verschiedenen Kulturen fasziniert, wie auch die Materialwahl. Plensa wählt Holz, Alabaster, Bronze Marmor, Stahl oder Papier. Manche Gäste blickten den Frauenköpfen teilweise intensiv ins Gesicht, um vielleicht mehr zu darin zu lesen. Die Gesichtszüge erscheinen oft verschwommen. Dabei blicken ihre Augen ganz still nach innen, in die Seele, sind geschlossen. Zudem wurde die Ausstellung herausragend ins Licht gesetzt.

Selbst der Filmraum mit einem Ateliereindruck war stets gut besucht. Hier werden die Arbeiten in seinem Atelier in Barcelona gezeigt, wie auch seine weltweiten Projekte präsentiert. Als man schließen wollte, musste man die Besucher hier sogar bitten, doch noch einmal wiederzukommen. Der Film läuft 75 Minuten. Die Zeit sollte man bei einem Besuch einplanen. Duisburger mit Perso-Nachweis haben hier jeden Donnerstag freien Eintritt.

Es ist tatsächlich internationale Kunst auf höchstem Niveau, die hier ausgestellt ist. Man muss nicht nach New York, Japan oder Kanada reisen, um seine Werke live und in voller Größe zu erleben.

Datum: 25. Juni 2026

Laufzeit: 26. Juni bis 1. November 2026

museum-kueppersmuehle.de

Ausstellung 'Jaume Plensa - Invisible' im Museum Küppersmühle in Duisburg - die Vernissage, Foto: Jehle

Ausstellung 'Jaume Plensa - Invisible' im Museum Küppersmühle in Duisburg - die Vernissage

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